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Aktuelle Vermeldungen

Vorstellen der neuen Erstkommunionkinder aus Teistungen

Neuigkeiten - Aktuelles

Hl. Messe mit Spendung der Krankensalbung am Do., 26. September, 18.00 Uhr in St. Andreas in Teistungen am Gedenktag der heiligen Ärzte Cosmas und Damian.

Wenn Kranke und Ältere nicht mehr „zur Kirche“ kommen können, kommt „die Kirche“ gern zu ihnen: Ein Priester oder Kommunionhelfer besucht einmal monatlich kranke und alte Gemeindemitglieder und bringt ihnen die heilige Kommunion. Das Bußsakrament und die Krankensalbung werden von den Priestern ebenso angeboten.

Mindestens einmal im Jahr im Rahmen einer Hl. Messe können Gemeindemitglieder, die sich ernsthaft krank und gebrechlich fühlen, die Krankensalbung empfangen. Angesprochen fühlen dürfen sich also Menschen, die z. B. ein Krebsleiden haben, einen Herzinfarkt hatten, an einer Depression leiden oder sich einfach sehr krank fühlen. Auch vor einer planbaren Operation kann der Krankensegen durch einen Seelsorger, ein Besuch der Hl. Messe und der Empfang der Krankensalbung als stützend und stärkend erfahren werden.

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." So steht es im Jakobusbrief.

Das Sakrament der Krankensalbung ist ein Sakrament der Heilung und Stärkung, das die Lebenskräfte in uns wieder neu wecken kann. Die Krankensalbung wird leider immer noch von vielen ausschließlich als „Letzte Ölung“ missverstanden und darum gemieden. Zu Unrecht! Denn in diesem Sakrament begegnet der Kranke dem heilenden Jesus Christus, der aufrichtet und stärkt. Die Krankensalbung kann auch mehrmals im Leben empfangen werden.

 

"Die Qual der Wahl" - Geistliches Wort von Pfarrer Tobias Reinhold

„Die Qual der Wahl“

Sofort aus den Federn springen oder noch fünf Minuten dösen? Heute mal rasieren oder lieber Zeit sparen? Toast oder Schokomüsli zum Frühstück? Am Sonntag den Gottesdienst besuchen oder doch zum Fußballspiel gehen? Schon frühmorgens habe ich als Mensch die Qual der Wahl und es wird im Laufe eines Tages nicht besser. Etwa 20.000 Entscheidungen trifft der Mensch pro Tag, sagen Verhaltensforscher. Manchmal ist es nötig, intensiv nachzudenken und zu planen. Oft aber setzen wir Menschen auf Intuition und Bauchgefühl.

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“, sagt ein Sprichwort. Viel schlimmer ist es aber doch, gar keine Wahl zu haben. Menschen sehnen sich nach Freiheit, weil sie selbst über ihr Leben entscheiden wollen. Demokratie (dieser aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet übersetzt „Herrschaft des Staatsvolkes“) soll genau das gewährleisten. In Perfektion geht das aber nicht.

Am 27. Oktober wählen wir in Thüringen einen neuen Landtag. Auch dieses Jahr werden wieder manche Bürger einen großen Bogen um die Wahlurne machen. Ist diese Art von Boykott richtig? Ist es für Christen am Ende die beste Option, sich aus der Politik herauszuhalten? Sich herauszuhalten ist sicher gar keine Lösung! 

Wählen zu dürfen ist ein echtes Privileg und sich politisch engagieren zu können, ist ein wahrhaftes Geschenk. Vor 30 Jahren gingen die Menschen bei uns in der damaligen DDR auf die Straße, um für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit, Religions- und Reisefreiheit sowie für freie Wahlen zu demonstrieren. Ich denke auch an die zahlreichen Friedensgebete, die in dieser Zeit in vielen Kirchen abgehalten wurden.

Leider spürt man in unserer heutigen Gesellschaft eher eine „Wahlmüdigkeit und –trägheit“. In unserer Demokratie haben die Bürger immer die Wahl, nicht nur auf dem Stimmzettel. Wir können auch unsere Religion frei wählen und ausleben und vieles andere mehr können wir selbst entscheiden.

Fast 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze dürfen wir wieder mit tiefer Dankbarkeit sehen und spüren, dass dies alles nicht selbstverständlich war und dass auch Gebete von Gott erhört wurden.

Nutzen wir die Teilnahme an der Landtagswahl am 27. Oktober als einen Beitrag für die Demokratie. Denn keinem kann die Zukunft unseres Bundeslandes Thüringen und der nachfolgenden Generationen egal sein.

Übersicht der Messen

Montags bis Freitags

Messen Wochentage

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Samstags & Sonntags

Sonntagsgottesdienste

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Die Pfarrgemeinde St. Andreas in Teistungen

wurde am 1. Juli 2012 neu gegründet. Sie entstand durch Zusammenlegung der Pfarrgemeinden St. Stephanus
in Berlingerode mit den Filialgemeinden St. Nikolaus in Neuendorf und St. Nikolaus in Böseckendorf,
der Pfarrgemeinde St. Dionysius in Hundeshagen und der Pfarrgemeinde St. Andreas in Teistungen mit der Filialgemeinde St. Johannes, d. T. in Ferna.                 
Zur Pfarrgemeinde gehören etwa 4500 Katholiken.